2020

12. November 2020 bis 3. Januar 2021: Gruppenausstellung anlässlich der Verleihung des Bernhard-August-von-Lindenau-Förderpreises 2020

Im Rahmen des Bernhard-August-von-Lindenau-Förderpreises stellen Absolventinnen und Absolventen der Kunsthochschulen aus der Metropolregion Mitteldeutschland ihre Werke im Prinzenpalais des Altenburger Schlosses aus.

Laufzeit der Ausstellung: 12. November 2020 bis 3. Januar 2021

Aus den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern wird der Preisträger des Förderpreises gewählt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Förderer des Preises sind:

-          Sparkasse Altenburger Land

-          EWA. Energie- und Wasserversorgung Altenburg

-          Wirtschaftsvereinigung Altenburger Land – Metropolregion Mitteldeutschland
           WAMM e. V.

-          Anita und Günter Lichtenstein Stiftung

-          Günter Lichtenstein

-          Förderkreis „Freunde des Lindenau-Museums e. V.“

 

Sommer im Studio Bildende Kunst

Mit dem Beginn der Sommerferien nimmt der Kursbetrieb im Studio Bildende Kunst Fahrt auf. Neben den wöchentlichen Kursen, wird in den Sommerferien ein umfangreiches Kursprogramm angeboten. Mit Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurde das umfangreichste Kursangebot seit langer Zeit auf die Beine gestellt.

Die Kurse bieten verschiedenste Möglichkeiten, sich künstlerisch auszutoben. In Keramikkursen können beispielsweise ungewöhnliche Gefäße angefertigt werden, während man sich in anderen Kursen unter anderem mit dem Erstellen eines Trickfilmes beschäftigt. Den Startschuss für die Sommerferienkurse bildet ein Kurs zu Baseler Theatermasken. In einigen der Kurse wird auch das umliegende Gelände der Kunstgasse 1 erkundet.

Ausführliche Informationen und ein komplette Übersicht zu den Kursangeboten für Kinder von 7 bis 15 Jahren, die Offenen Werkstätten an Samstagen für Familien mit Kindern von 5 bis 10 Jahren, der Museumszeit für Familien und Workshops für Erwachsene (14+) finden Sie auf den Seiten des Studios Bildende Kunst.

Anmeldungen an:
Studio Bildende Kunst
Im Lindenau-Museum Altenburg Kunstgasse 1
Tel.: 03447 8955 52 oder unter studio@lindenau-museum.de

Die Sommerferienkurse des Studios Bildende Kunst werden großzügig durch die Thüringer Staatskanzlei und das Landratsamt Altenburger Land gefördert. Die Studioarbeit wird durch die Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH (EWA) sowie den Förderverein Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum e.V. unterstützt.

Ort: Studio Bildende Kunst, Kunstgasse 1

Kunst im Zentrum!

Nach über sieben Monate andauernden Umzugs- und Aufbauarbeitenhat hat das Lindenau-Museum Altenburg sein Interim in der Kunstgasse 1 eröffnet. Im Zentrum Altenburgs wird in einer neuen Dauerausstellung ein Querschnitt der außergewöhnlichen Sammlung des Museums präsentiert. Vor dem Schaudepot können Besucherinnen und Besucher die Abgüsse antiker Meisterwerke bewundern.

Das Lindenau-Museum Altenburg hat seine neuen Räumlichkeiten in der Kunstgasse 1, zwischen Markt und Kleinem Teich bezogen. Athene, die als antike Göttin der Kunst und Strategie, wird die Besucher fortan im Foyer des Gebäudekomplexes begrüßen. Ihr Blick richtet sich auf das Schaudepot, in dem die Gipsabgüsse des Lindenau-Museums ihren Platz gefunden haben. Dicht an dicht aufgestellt bieten die Kopien von Meisterwerken der Plastik aus Antike und Renaissance für die Kenner des Lindenau-Museums einen ungewohnten Anblick.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich die neue Dauerausstellung. Auf etwa 200 Quadratmetern Fläche zeigt das Lindenau-Museum mit etwa 70 Ausstellungsstücken einen Querschnitt seiner außergewöhnlichen Sammlung. Sie ist ganz auf die Vermittlungsarbeit des Museums ausgerichtet, auf die in den Jahren des Interims das Hauptaugenmerk des Museums gerichtet ist. Anhand der ausgestellten Exponate kann die Kunstgeschichte von der Antike bis zur zeitgenössischen Kunst erzählt werden.

Mit dem Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 wird ein zuvor weitgehend ungenutztes Areal in der Mitte Altenburgs wiederbelebt. Nach der Schließung des „alten“ Lindenau-Museums an der Gabelentzstraße und den Corona-bedingten Einschränkungen im Kunst- und Kulturbetrieb kann nun wieder originale Kunst in der Stadt betrachtet werden. Die Kunstwerke stehen im Zentrum der Museumsarbeit und sind nun auch im Zentrum der Stadt angekommen

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Ort: Lindenau-Museum Altenburg, Kunstgasse 1

Lindenau-Museum ist seit 2. Januar 2020 wegen Sanierung geschlossen

Lindenau-Museum Altenburg, Foto: Jürgen Pietsch

Dank großzügiger Förderung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen kann das Lindenau-Museum in den kommenden Jahren vollständig saniert und deutlich erweitert werden. Zu diesem Zweck ist das Haus an der Gabelentzstraße für die kommenden Jahre geschlossen. Am 14. Juli eröffnet das Museum in der „Kunstgasse 1“ in Altenburg sein Interimsquartier in der Nähe des Marktplatzes.

Das Lindenau-Museum, das dank seiner einzigartigen Sammlungen zu den national bedeutenden Kultureinrichtungen in den neuen Ländern gehört, wird grundlegend saniert, modernisiert und erweitert. Ziel der Maßnahme ist die Herstellung der Barrierefreiheit, aber auch die Einrichtung zeitgemäßer sanitärer Anlagen, eines großzügigen Kassen- und Shopbereichs und die Erweiterung der Ausstellungsflächen. Außerdem soll die Kunstschule des Museums mehr Platz erhalten

Um die dafür notwendigen Flächen zu erhalten, werden wesentliche Funktionsbereiche des Museums, die bisher alle unter einem Dach untergebracht waren, ausgelagert. Depots, Werkstätten, Büros und die Grafische Sammlung werden im nahe gelegenen Herzoglichen Marstall untergebracht, der dafür ebenfalls saniert werden wird.

Nach der Neueröffnung des Lindenau-Museums an der Gabelentzstraße bleiben Depots, Werkstätten und Büros bis zur Fertigstellung des Marstalls im Interim „Kunstgasse 1“.

Grundsätzlich sind diese Pläne bereits in der Neukonzeption des „Lindenau-Museums“ mit dem Titel „Der Leuchtturm an der Blauen Flut – Das neue Lindenau-Museum und die Altenburger Trümpfe“, die auch die Grundlage für die Förderung von Bund und Land war, skizziert worden.

Die Sanierungsarbeiten für das neue Lindenau-Museum beginnen wie geplant im Laufe des Jahres 2020. Das Gebäude wird nach den Vorstellungen der Museumsmacher trotz neuester Technik und der Herstellung der Barrierefreiheit seinen alten Charme behalten. Besondere Ausstellungsbereiche, für die das Museum weithin bekannt ist, wie die Abguss-Sammlung mit ihrem Café wird es auch in Zukunft geben. Neu wird ein Ausstellungsbereich sein, der über den Museumsgründer Bernhard August von Lindenau (1776-1854) informiert. Es wird außerdem noch mehr Wert als bisher auf Vermittlung gelegt werden, um den Museumsbesuch auch für Familien und junge Menschen attraktiv zu machen.

Rezepte gegen Langeweile - Das Lindenau-Museum zu Hause

Während der Corona-Krise kommt das Lindenau-Museum mit Workshops zu Ihnen! Laden Sie sich einfach das PDF herunter. Werden Sie zu Hause mit Ihren Kindern und Jugendlichen kreativ. Nach dem Erkunden der Werke des Lindenau-Museums können sie selbst ausprobieren, verschiedene Techniken anwenden und ihr eigenes Kunstwerk für zu Hause schaffen.

Teilen Sie Ihre Ergebnisse gern mit uns in den Sozialen Netzwerken unter #kunstcontracorona

Hier finden Sie weitere Angebote des Studios Bildende Kunst.

Architekturmodelle: Schatzkammer oder Wohnhaus?
Ab 6 Jahren

Viele berühmte Architekten haben auf der ganzen Welt tolle und interessante Gebäude geschaffen. Auch die alten Griechen haben vor 2500 Jahren bereits gewusst, wie man große Gebäude zum Beispiel Tempel baut. Lernen Sie und Ihre Kinder eines unserer fast 200 Jahre alten Architekturmodelle aus Kork genauer kennen. Anschließend wird im Workshop vermittelt, wie ein ähnliches Modell gebaut werden kann. Laden Sie dafür einfach die PDF-Anleitung herunter.*

 

Glücksbringer und andere Helferlein
Ab 4 Jahren

Glücksbringer und Amulette waren in Ägypten vor 3000 Jahren genauso beliebt wie heute. Während der kontaktarmen Zeit helfen auch uns Glücksbringer und tröstender Begleiter, die man sogar mit der Post verschicken kann. Dazu habt ihr alle Zutaten zu Hause. Lassen Sie sich gemeinsam mit Ihren Kindern von den Kunstwerken des Lindenau-Museums inspirieren. Der Workshop für zu Hause zeigt, was man außer Kuchen noch alles backen kann. Laden Sie dafür einfach die PDF-Anleitung herunter.*

In den nächsten Wochen folgen weitere Anleitungen zum Kunst machen!

*Hinweis: Die Ausführung der Workshops erfolgt auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko der Teilnehmer. Das Lindenau-Museum übernimmt keine Haftung für eventuell verursachte Personen- und Sachschäden.

...Lorenzetti, Perugino, Botticelli... Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg

Ausstellungsansicht ...Lorenzetti, Perugino, Botticelli...-Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg, Foto: Oliver Dietze / Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Das Lindenau-Museum besitzt eine der weltweit größten Sammlungen italienischer Malerei des 13. bis 15. Jahrhunderts außerhalb Italiens. Im Zuge der Sanierung des Lindenau-Museums wird nun eine bemerkenswerte Auswahl dieser Sammlung nach Saarbrücken verliehen. Unter dem Ausstellungstitel „…Lorenzetti, Perugino, Botticelli… - Italienische Meister aus dem Lindenau-Museum Altenburg“ können sich die Kunstliebhaber ganz im Westen der Republik ab dem 1. Februar 2020 auf außergewöhnliche Werke aus der Zeit des Spätmittelalters bis hin zur Renaissance freuen.

Die Ausstellung vereint über 50 Werke von rund 40 der bedeutendsten Künstler aus den früheren Kunstzentren Mittelitaliens – Florenz, Siena und Perugia. Anhand der hochkarätigen Exponate wird die Entwicklung der Malerei vom religiös beeinflussten Goldgrund hin zur Öffnung in die Landschaft erfahrbar. Die Zweidimensionalität des Mittelalters wird abgestreift und durch eine neue Tiefe ersetzt.

In einem Vorspann informiert die Ausstellung über den Museumsstifter Bernhard August von Lindenau und seine Idee eines Museums mit einer Kunstschule für Altenburg, die er 1848 verwirklichte.

Mit dem Saarlandmuseum in Saarbrücken besteht seit dem Jahr 2017 eine enge Kooperation, die sich u. a. in regelmäßigen Leihgaben zwischen den beiden Häusern äußert.

Im Saarland findet Anfang Mai die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes statt, die von mehreren hundert Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus ganz Deutschland besucht wird.

herman de vries – all all all werke 1957–2019 Gerhard-Altenbourg-Preis 2019

herman de vries, vegetation, 2007, getrocknete Pflanzen auf mit Papier kaschierten Platten, (40 x) 40 x 40 cm, © herman de vries

Der Gerhard-Altenbourg-Preis 2019 würdigt den 1931 im niederländischen Alkmaar geborenen herman de vries. Sein Werk umfasst Gemälde, Collagen, Grafiken, Textbilder, Skulpturen, Künstlerbücher und Installationen für den öffentlichen Raum. Zudem beschäftigt er sich als Essayist und Philosoph auch theoretisch mit der Kunst.
In den 1950er Jahren fand herman de vries über die informelle Malerei zur Kunst, gehörte in den 1960er Jahren zum Umfeld der Gruppe ZERO und arbeitete an seinen weißen Bildern (white paintings). Aus dieser radikalen Reduktion entstand die Faszination für das Spannungsfeld zwischen Natur und Kunst, die sich seither wie ein roter Faden durch sein Œuvre zieht.

Der Zufall und die Veränderung definieren und strukturieren das weitverzweigte Werk des Künstlers. Seit 1970 lebt er zurückgezogen im unterfränkischen Eschenau, wenn er nicht gerade die entlegensten Orte der Welt bereist. Auf seinen ausgedehnten Streifzügen sammelt er Naturalien, die er zuhause archiviert, katalogisiert und, ohne ihr Aussehen zu verändern, zu Bildern erhebt. Die Arbeiten von herman de vries folgen einem umfassenden Kunstbegriff,
der die Sinne und den Intellekt gleichermaßen anspricht und in Anspruch nimmt.

 

Faltblatt

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Mit den Waffen einer Frau Furchtlose Frauengestalten der Antike

Unbekannter Künstler, Umzeichnung der sogenannten Amazonen-Vase von Ruvo, 1851, Aquatinta, 36,4 x 88,5 cm

„Denn eine Frau ziert Schweigen, ziert Bescheidenheit am schönsten, und im Hause still zu sein.“ Euripides' Vorstellung einer beispielhaften Frau war in der von Männern dominierten Gesellschaft des antiken Griechenlands weit verbreitet. Dennoch gab es auch im Altertum abweichende Rollenbilder.

Die Ausstellung widmet sich ungewöhnlichen antiken Frauengestalten: von der homerischen Femme fatale Kirke über wehrhafte, in Ekstase tanzende Mänaden bis hin zur zähen Amazone, die sich voller Heldenmut in den Zweikampf stürzt.

Faltblatt

humboldt⁴ Altenburg und die Welt

Jean-Thomas Thibaut (nach einer Skizze von Alexander von Humboldt), Le Chimborazo vu depuis le Plateau de Tapia (Detail), vor 1810, kolorierter Kupferstich, 40 x 60 cm

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Vier Ausstellungen in vier Museen des Altenburger Landes

2019 jährt sich Alexander von Humboldts Geburtstag zum zweihundertfünfzigsten Mal. Der Einfluss des großen Gelehrten reichte bis in die kleinsten deutschen Staaten und Städte. Bürger wie Regenten fühlten sich angespornt, mit der neuen Welt in Austausch zu treten, Sammlungen anzulegen, diese zu erforschen, zu zeichnen und zu publizieren. Im Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg waren es Franz Xaver von Zach und Bernhard August von Lindenau, die mit Alexander von Humboldt in direktem Austausch standen.
Die Museen des Altenburger Landes nehmen 2019 in einer gemeinsamen Ausstellungsreihe das Leben Alexander von Humboldts und sein Wirken auf die Region in den Blick. Dabei wird deutlich, dass alles mit allem in einem Zusammenhang steht und trotzdem immer wieder Humboldt den Mittelpunkt bildet. Von ihm wurden nicht nur bedeutende Wissenschaftler der Region, wie Alfred Brehm oder Anton Goering, inspiriert, sondern auch die Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft des Osterlandes und der Herzog von Sachsen-Altenburg.
Die Ausstellungen in den Altenburger Museen und im Museum Burg Posterstein fassen das Wissen um den Universalisten und die von ihm ausgelösten Forschungen zusammen und erlauben einen naturwissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Spaziergang durch die Region.
Die Ausstellungsreihe steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Thüringer Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei.
Der gemeinsame Hashtag #humboldt4 verbindet den Ausstellungsreigen in den sozialen Netzwerken.

Im Rahmen der Ausstellung wurden 100 Siebdruckplakate des Künstlers Moritz Götze vom Förderkreis "Freunde des Lindenau-Museums" in Auftrag gegeben. Neben Alexander von Humboldt und Bernhard August von Lindenau sind die vier an der Ausstellungskooperation beteiligten Museen zu sehen. Das Plakat ist an der Kasse des Lindenau-Museums zum Preis von 30,00 € erhältlich.

zum Plakat

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Altenburg und die Welt

Für Alexander von Humboldt war Bernhard August von Lindenau „ein mir lange befreundeter, hochverdienter Astronom“ und tatsächlich verloren sich die beiden Naturforscher nie aus den Augen. Obwohl ihr Briefwechsel nur teilweise erhalten ist, finden sich in der Sammlung des Lindenau-Museums zahlreiche Spuren der Anregungen, die Lindenau von Humboldt erhalten hat. Die Kunstbibliothek bewahrt nicht nur einige Bände des großen Reisewerks über Südamerika in der Erstausgabe, sondern auch prachtvolle Folianten über die Expeditionen der Nachfolger Alexander von Humboldts. Sie werden in der Ausstellung ebenso gezeigt, wie Werke der Forscher, die Humboldt überhaupt erst den Weg bereitet haben. Dazu gehörte in erster Linie Georg Forster, dessen berühmte Zeichnungen aus der Forschungsbibliothek Gotha in digitaler Form mit Präparaten der abgebildeten Vögel aus dem Naturkundemuseum der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha verglichen werden können. Die Darstellungen von James Cooks letzter Weltumseglung und die genauso seltenen Kupferstiche aus den Berichten des Franzosen Jean-François de Galaup de La Pérouse über seine Weltreise inspirierten Humboldt und Lindenau gleichermaßen.
Lindenau selbst bereiste ausschließlich europäische Länder, verfolgte die Erkundung ferner Regionen und Kontinente aber genau und wartete stets auf die exakten Beobachtungsergebnisse der Forschungsreisenden. In seiner Heimatstadt wurde er Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft und sorgte dafür, dass das Altenburger Gymnasium einen Großteil der wissenschaftlichen Publikationen seiner privaten Bibliothek erhielt.

Über die Ausstellungen der anderen Museen können Sie sich online informieren: Museum Burg Posterstein, Naturkundemuseum Mauritianum Altenburg, Residenzschloss Altenburg.

Faltblatt mit Begleitprogramm