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Mitglied der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen (KNK), einem Verband der national bedeutsamen Kultureinrichtungen im Osten Deutschlands

Antike Keramik

Detail des Sockelfrieses: Halsamphora Attisch schwarzfigurig, Art des Exekias. Um 530 v. Chr.
Reichlich zweihundert der ca. 400 Stücke umfassenden Sammlung der Tongefäße aus dem siebten bis dritten vorchristlichen Jahrhundert sind heute in der Vasensammlung des Lindenau-Museums ausgestellt. Als "Vase" bezeichnen die Archäologen antike Feinkeramik, die zu den verschiedensten Anlässen im Alltag und im Kult verwendet wurde: als festliches Trinkgeschirr, als Preis für einen Sieg im Wettkampf, als Weihgabe für die Götter im Tempel oder als Grabbeigabe. Kunstvoll bemalte Vasen aus Athen, Korinth und anderen griechischen Siedlungsgebieten waren auch Handelsware und kamen als begehrte Importe nach Etrurien (Mittelitalien), wo sie den Bewohnern zusammen mit Gefäßen aus eigener Produktion als luxuriöse Grabausstattung dienten. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden diese Gefäße zu Tausenden in Italien ausgegraben und gelangten in den Kunsthandel. Dort hat auch Emil Braun, der Erste Sekretär des Deutschen Archäologischen Institutes in Rom, die Altenburger Kollektion im Auftrag von Bernhard August von Lindenau zusammengetragen. Die formenreiche antike Keramik gibt dem heutigen Betrachter durch die vielen Motive ihrer Bemalung einen Einblick in das Leben und die Mythologie der alten Griechen und ihrer Zeitgenossen.