Bereits zum vierten Mal werden an der KUNSTWAND des Lindenau-Museums Altenburg Einblicke in die Herkunftsgeschichte der hauseigenen Sammlungen gegeben. In diesem Jahr erlaubt sich das Museum ein „Heimspiel“: Die Präsentation im Interim des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1 widmet sich Neuzugängen aus Altenburg und der unmittelbaren Umgebung.
Den Jahresauftakt im Ausstellungsreigen der Altenburger Museen übernimmt traditionsgemäß die Kunstschule des Lindenau Museums mit einer Präsentation an der KUNSTWAND. Unter dem Titel "Was macht die Kunst?" werden an der KUNSTWAND Werke von Dozentinnen und Dozenten des studio präsentiert.
Das über 100 Seiten starke Papier, dem mehrjährige intensive Vorarbeiten vorausgegangen sind, ist eine Vision für die Zukunft des Altenburger Schlossberges mit seinen Museumseinrichtungen in Trägerschaft des Landkreises Altenburger Land und der Stadt Altenburg. In gewisser Weise ist es eine auf aktuelle Entwicklungen reagierende Fortsetzung des von Museumsdirektor Dr. Roland Krischke verfassten Masterplans von 2017 „Der Leuchtturm an der Blauen Flut – Das Lindenau-Museum und die Altenburger Trümpfe“.
Vom 23. Oktober 2025 bis zum 14. Februar 2026 präsentiert der Lehrstuhl für Klassische Archäologie der Universität Jena in Zusammenarbeit mit dem Lindenau-Museum Altenburg unter dem Titel „ArchitekTOUREN“ an drei verschiedenen Standorten Architekturmodelle aus dem Altenburger Bestand. Die Ausstellung wird am 22. Oktober 2025 eröffnet.
Blick in die Dauerausstellung im Interim, Foto: Lutz Ebhardt
Dauerausstellung im Interim in der Kunstgasse 1
Dank einer großzügigen Förderung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen wird das Lindenau-Museum aktuell vollständig saniert und deutlich erweitert. Eine kleine Dauerausstellung und die Kunstschule sind übergangsweise in einem Interim in der Kunstgasse 1 untergebracht.