2026
17. Juli bis 18. Oktober 2026: Oh, wie schön! Frisch restaurierte Werke aus den Altenburger Museen
Die Altenburger Museen beschäftigen eine der größten musealen Restaurierungswerkstätten Thüringens mit dem Ziel, ein Kompetenzzentrum zu etablieren, das über die Grenzen Altenburgs hinauswirkt. Es soll künftig auch anderen Ausstellungshäusern als Beratungs- und Servicestelle zur Seite stehen. Bereits heute wird der ebenso vielgestaltige wie umfangreiche Bestand des Lindenau-Museums und des Residenzschlosses Altenburg von hauseigenen Spezialistinnen und Spezialisten, angefangen von der Gemälde- über die Papier- bis hin zur Gipsrestaurierung, nach neuesten Maßstäben konserviert und restauriert.
Die KUNSTWAND „Oh, wie schön!“ gibt im Lindenau-Museum Altenburg „Kunstgasse 1“ Einblick in die Arbeit der Papierrestaurierung und zeigt Schadensbilder vor der Restaurierung der Exponate sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen zur Wiederherstellung und zu den aktuellen Forschungsständen. Dabei werden zugleich die verschiedenen Gebiete der Papierrestaurierung vorgestellt, die oft im Hintergrund wirkt und doch von zentraler Bedeutung für den Museumsbetrieb ist. Die Besucherinnen und Besucher der KUNSTWAND können sich auf eine vielgestaltige Präsentation von Grafiken und Zeichnungen aus den Beständen des Lindenau-Museums, der Stiftung Gerhard Altenbourg und des Schlossmuseums freuen. Dabei finden auch Restaurierungsprojekte aus dem Altenburger Praxisjahr für Kunstgut- und Denkmalrestaurierung Einzug in die Schau.
Eröffnung: 16. Juli 2026 um 18 Uhr im Lindenau-Museums „Kunstgasse 1"
12. Mai bis 16. August 2026: Der fantastische Gerhard Altenbourg – Ausstellung zum 100. Geburtstag

Ausstellungsort
Lindenau-Museum im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag und am Feiertag: 11–17 Uhr
Eintritt
4 € regulär / 3 € ermäßigt
9 € Kombikarte: Lindenau-Museum im Prinzenpalais, Schlossmuseum und Spielkartenmuseum
Im Shop des Lindenau-Museums ist keine Kartenzahlung möglich.
Barrierefreiheit
Die Zugänge in den Bachsaal (1. OG) und in die Sonderausstellung (2. OG) sind nicht barrierefrei.
Parkmöglichkeiten
Bitte beachten: Im Schlosshof gilt Parkverbot, ausgenommen Be- und Entladen.
Parkplatz Marstall: 450 m entfernt
Parkplatz Heinrich-Gottfried-Trost-Weg: 200 m entfernt
17. April bis 12. Juli 2026: Narren und Nordlichter – Grafische Arbeiten von Rolf Münzner
Ort: Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 | KUNSTWAND
23. Januar bis 12. April 2026: Was macht die Kunst? – Werke der Dozentinnen und Dozenten des studio
Den Jahresauftakt im Ausstellungsreigen der Altenburger Museen übernimmt traditionsgemäß die Kunstschule des Lindenau Museums mit einer Präsentation an der KUNSTWAND. Der Titel der Schau „Was macht die Kunst?“ kommt dabei nicht von ungefähr: Um die Neugier weiterer Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sowie aller Interessierten zu stillen, werden in der Kunstgasse 1 Werke von studio Dozentinnen und Dozenten präsentiert, die die zahlreichen Semesterkurse in unterschiedlichsten künstlerischen Richtungen anleiten.
Und so vielfältig wie die Kursangebote sind auch die Techniken und Themen der gezeigten Arbeiten: selbst gestaltete Bücher, Keramiken, Soundstücke, Zeichnungen und vieles mehr. Zugleich werden damit Fragen beantwortet wie: Was machen die Dozentinnen und Dozenten in ihrer eigenen künstlerischen Praxis? Wie wirkt sich das auf ihre Kursinhalte und ihre Lehre aus? Und kann man darin etwas wiedererkennen?
Quasi nebenbei ist dies die Einladung zu einem breitgefächerten Angebot, das die Kunstschule Semester für Semester für die angehenden Künstlerinnen und Künstlern auf die Beine stellt.
Mit Arbeiten von:
Henriette Aichinger, Markus Bläser, Corinna Friedrich, Doreen Kaiser, Stefan Knechtel, Wiebke Kowal, Evelin Müller, Julia Penndorf, Carla Pinkert, Jorinde Rebbelmund, Vicky Ritter, Gerd Rödel, Susann Schade, Peter Schnürpel, Sebastian Speckmann, Thomas Suchomel und Carolin Woitke.
Eröffnung: Donnerstag, 22. Januar 2026, 18 Uhr
Im Rahmen der Eröffnung wird Henriette Aichinger (bildende Künstlerin und Dozentin im studio) eine Performance mit dem Titel „(birds)“ zeigen.
Ort: Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1 | KUNSTWAND
24. Oktober 2025 bis 11. Januar 2026: Willkommen zu Hause! – Altenburger Ankäufe des Lindenau-Museums nach 1945
Bereits zum vierten Mal werden an der KUNSTWAND des Lindenau-Museums Altenburg Einblicke in die Herkunftsgeschichte der hauseigenen Sammlungen gegeben. In diesem Jahr erlaubt sich das Museum ein „Heimspiel“: Die Präsentation widmet sich Neuzugängen aus Altenburg und der unmittelbaren Umgebung.
Mit Hanns-Conon von der Gabelentz, der das Lindenau-Museum nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges leitete, begann ein stetiger Zuwachs der Bestände vor allem im Bereich der Gemälde und der Grafischen Sammlung. Durch seine vielfältigen Kontakte in der Region konnte Gabelentz zahlreiche Kunstwerke aus der Stadt und ihrer Umgebung für das Lindenau-Museum erwerben, darunter Arbeiten von Alfred Ahner, Erich Fraaß, Walter Leistikow und Käthe Rocco.
Allein im ersten Jahrzehnt nach 1945 gelangten über 50 Kunstwerke aus Altenburg in das Museum. Verkauft wurden diese sowohl von lokalen Kunst- und Buchhändlern wie Julius Brauer und Hermann Bennewitz, aber auch von Privatpersonen wie Erich Dietz und Anneliese Ströch. Hinter den Erwerbungen verbergen sich spannende Geschichten von Wein liebenden Fabrikanten, vergessenen Malerinnen und umtriebigen Geschäftsleuten – eine Auswahl davon soll in der Kunstgasse 1 erzählt werden.
Ort: Lindenau-Museum, Kunstgasse 1 | KUNSTWAND
Eröffnung
Donnerstag, 23. Oktober 2025 um 18 Uhr
Dauerausstellung im Interim in der Kunstgasse 1
Dank einer großzügigen Förderung der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Thüringen wird das Lindenau-Museum aktuell vollständig saniert und deutlich erweitert. Eine kleine Dauerausstellung und die Kunstschule sind übergangsweise in einem Interim in der Kunstgasse 1 untergebracht.
Ort: Lindenau-Museum in der Kunstgasse 1