Buntes, expressionistisch gemaltes Bild im Hochformat mit zwei Pferden, zwei Artisten und einem Clown in der Manege
Hans Christoph, Zirkus, 1948, Foto: Lindenau-Museum Altenburg

Präsentation im Klinikum Altenburger Land: "Zirkus! Grafik aus dem Bestand des Lindenau-Museums Altenburg"

Das Lindenau-Museum Altenburg gewährt ab dem 15. Oktober 2025 mit der Präsentation „Zirkus!“ im Klinikum Altenburger Land erneut einen Einblick in seine Sammlung: Gezeigt werden insgesamt 17 Reprofotografien von Druckgrafiken aus dem 20. Jahrhundert. Dabei stehen Motive aus der Manege – von Zirkustieren bis hin zu Jongleuren und Akrobaten – im Mittelpunkt.

Die Präsentation ist Teil einer seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Lindenau-Museum Altenburg und dem Klinikum Altenburger Land. In den vergangenen Jahren wurden Präsentationen unterschiedlichster Art im Klinikum gezeigt. So waren 2024 beispielsweise Stadtansichten des Altenburger Künstlers Friedheim Milczynski zu sehen.

Aufgrund umfangreicher Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten im traditionsreichen Museumsgebäude am Fuße des Altenburger Schlossberges kann derzeit nur ein kleiner Teil der umfangreichen Sammlungen des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1 präsentiert werden. Mit Präsentationen wie „Zirkus!“ besteht die Möglichkeit, auch während der Schließung des eigentlichen Museumsgebäudes Teile der Sammlung zu zeigen. Sonderausstellungen des Hauses werden währenddessen im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg realisiert.

 

bellissimo.digital mit DigAMus Award 2025 in der Kategorie „User Experience“ ausgezeichnet

Im Rahmen der Verleihung der DigAMus Awards (Digitale Anwendungen im Museum) am 24. September 2025 wurde die Online-Präsenz bellissimo.digital des Lindenau-Museums Altenburg in der Kategorie „User Experience“ (Nutzererlebnis) ausgezeichnet und setzte sich damit gegen namhafte Konkurrenz durch. Ausgezeichnet wurden die besten digitalen Anwendungen aus der gesamten deutschsprachigen Museumslandschaft.

Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

Altenburger Museen stellen neuen Masterplan "Prinzen im Dornröschenschloss" für den Schlossberg vor

„Prinzen im Dornröschenschloss – Die Altenburger Museen im Aufbruch zur Bildungslandschaft“ thematisiert Aspekte der künftigen Nutzung der zahlreichen Liegenschaften am Schlossberg, aber auch mögliche neue Depotlösungen und versucht sich an der Beantwortung gesellschaftspolitischer Herausforderungen der Altenburger Museumslandschaft wie Barrierefreiheit, Inklusion oder Nachhaltigkeit. Wesentlich ist die eindeutige Ausrichtung der Museen im Zeichen der Bildungslandschaft, die sich an den Idealen Bernhard August von Lindenaus orientiert und insbesondere einen LindenauCAMPUS zum Ziel hat.

Der Masterplan dient als Diskussionsgrundlage für die Weiterentwicklung des Altenburger Schlossberges in den kommenden Jahren und Jahrzehnten hin zu einer einzigartigen musealen Bildungslandschaft mit Leuchtturm-Charakter. Zugleich versucht er Fördermittelgeber für die ambitionierten Ziele zu gewinnen.

Downloaden können Sie den Masterplan als PDF-Datei hier.

Gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro kann die Druckversion des Masterplans in unserem Museumsshop erworben werden.

Tag der Provenienzforschung 2025: Foto-Podcast „Aus Windischleuba? – Rätsel, die die Provenienzforschung lösen kann“

Anlässlich des Tags der Provenienzforschung widmet sich das Lindenau-Museum Altenburg in dem Foto-Podcast „Aus Windischleuba? – Rätsel, die die Provenienzforschung lösen kann“ der Herkunft von 15 druckgrafischen Arbeiten, die sich heute im Bestand des Kunstmuseums befinden. Dabei wird nicht nur der Weg hin in die Grafische Sammlung des Hauses in den 1950er-Jahren beleuchtet, sondern auch der historische Kontext!

Den gesamten Foto-Podcast können Sie auf unserem YouTube-Kanal oder hier sehen!

 

Übergabe des Fördervertrages der Deutschen Stiftung Denkmalschutz an die Stiftung Gerhard Altenbourg, 2025, Foto: Lindenau-Museum Altenburg

Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Maßnahmen am Gerhard-Altenbourg-Haus

Am Mittwoch, dem 12. Februar 2025, übergab Martin Burkhardt, Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, offiziell den Fördervertrag über 20.000 Euro an die Stiftung Gerhard Altenbourg. Die Förderung bildet eine wesentliche Grundlage für geplante Sanierungsarbeiten an dem bedeutenden Künstlerhaus.

Das ehemalige Wohnhaus des Künstlers Gerhard Altenbourg zählt zu den bedeutendsten Künstlerhäusern Thüringens. Die Sicherung dieses einzigartigen künstlerischen Nachlasses hat für die Stiftung Gerhard Altenbourg, in deren Besitz sich das Haus befindet, höchste Priorität. Durch die Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 20.000 Euro können nun erste Maßnahmen in Angriff genommen werden. Dazu gehört unter anderem die photogrammetrische Vermessung (Ausmessen durch Bilder) des Hauses. Sie bildet die Grundlage für die Planung notwendiger Sanierungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden die finanziellen Mittel für die statische Notsicherung, die Trockenlegung des Sockels sowie für restauratorische Untersuchungen verwendet. Damit ist auch eine Kostenschätzung für zukünftige Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen verbunden. Ziel der durchzuführenden Arbeiten ist neben der konservatorischen Sicherung dieses einzigartigen künstlerischen Zeugnisses Gerhard Altenbourgs auch die öffentliche Zugänglichkeit seines Wohnhauses für Kunstinteressierte. Dies soll perspektivisch im Rahmen von Führungen in Kleingruppen ermöglicht werden.